• Am Boden - Schauspiel
    Am Boden - Schauspiel © Mario Simon
  • Manuel Loos (Musiker), Alexandra Sinelnikova © Birgit Hupfeld
  • Alexandra Sinelnikova © Birgit Hupfeld
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  • Manuel Loos (Musiker), Alexandra Sinelnikova © Birgit Hupfeld
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Am Boden

Studio (Schauspielhaus)

von George Brant
Aus dem Amerikanischen von Henning Bochert

Wo endet der Alltag – und wo beginnt der Krieg?

Eine junge, erfolgreiche Air Force-Pilotin wird nach ihrem Schwangerschaftsurlaub zurück in die Heimat versetzt: in Zukunft soll sie nicht mehr im grenzenlosen Blau des Himmels Kampfjets fliegen – sondern stattdessen daheim in Nevada vor Bildschirmen sitzen und Kampfdrohnen durch Afghanistan navigieren. Die Schießbefehle erfolgen anonym via Kopfhörer. Und abends, nach der langen Autofahrt durch die Wüste, dann das zweite Leben als Ehefrau und junge Mutter.

Der Krieg wird Berufsalltag, die Einsätze erfolgen in Schichtarbeit, das Sterben ist zehntausende Kilometer von ihr entfernt. Und dennoch holt das Grauen sie ein. Die Grenzen zwischen Freund und Feind, Heimat und Kriegsgebiet, Wahrheit und Illusion verschwimmen. Das Leben wird ein Schlachtfeld.

Am Boden von George Brant ist ein radikaler, ungewohnt intimer Einblick in das Leben und Fühlen einer jungen Kriegspilotin – und in die technologisch-virtuelle Kriegsführung unserer Gegenwart. Ein knallhart recherchierter Monolog zwischen Kriegsdrama und Psychothriller, der seit seiner Uraufführung 2013 die Bühnen dieser Welt im Sturm erobert.

Besetzung

Pressestimmen

„Alexandra Sinelnikova versetzt sich überzeugend in die Pilotin, die das Publikum zum Komplizen ihrer Geschichte macht. Anfangs hat sie die Körpersprache eines Machos, das große Ego eines Menschen mit der Macht über Leben und Tod. Die Fassade bekommt bald Risse, zunächst, als klar wird, dass sie nicht mehr selbst fliegen, sondern nur noch an der Fernsteuerung sitzen wird. Der nächste Stimmungsumschwung kommt, als sie Spaß daran bekommt, die Feinde über den Bildschirm auszulöschen, wieder das 'Bumm'-Gefühl. Doch das Bewusstsein, zu den 'Drohnengöttern' zu gehören, hält nicht endlos vor. Mit leisen Gesten vermittelt Sinelnikova, wie sich das Ferntötungsgeschäft und ihr Familienleben zunehmend überlagern. (...) Immer mehr verliert sich die Distanz der Erzählerin zu den Ereignissen, immer intensiver werden die Gefühle. Ein eindringlicher Abend zu einem brisanten Thema. Großer Beifall!“
Westfälische Rundschau

„Das textintensive Solostück Am Boden von George Brant unter der Regie von Thorsten Bihegue wird vor allem von der ausdrucksstarken Alexandra Sinelnikova und von dem Sound des Live-Musikers Manuel Loos getragen. In Kombination untermalen sie die Worte, machen sie erlebbar, tragbar und schockierend.“
BSZ

„George Brant hat einen furiosen, atemlosen Monolog geschrieben, mit kurzen Sätzen und schlaglichtartigen Blicken auf die sterile Präzisionsarbeit heutiger Kriege. Es ist ein Stück zur Zeit – zur kalten, unmenschlichen Dramaturgie des Tötens (...) Alexandra Sinelnikova spielt die harte, aber nach und nach an der Unvereinbarkeit von Familienleben und Kriegsspiel zerbrechende Pilotin virtuos. Großartig spielt die Schauspielerin die Besessenheit ihrer Figur, ihre Allmachtsphantasien, ihre Unfähigkeit zu entspannen. Da steht eine Frau, die mit aller Kraft ihre positiven Emotionen unterdrückt, deren Sprache ein Wüten ist, deren Kampf sich nicht nur gegen den äußeren Feind richtet, sondern in gleichem Maße gegen ihr Seelenleben. (...) Alexandra Sinelnikovas furioses Spiel hebt im Einklang mit den bedrückenden, teils dokumentarischen Videos von Mario Simon und den illustrierenden Sounds des Musikers Manuel Loos George Brants Erfolgs-Stück auf eine neue Ebene: ein dringlicher, beklemmender und spannender Abend.“
theater pur

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Premiere

30. November 2018

Beginn: 20:00 Uhr

ENDE: 21:30 Uhr

Einführung: 19:30 Uhr

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