• »EURYDIKE« © Evelyn Hribersek & Adrian Schaetz
  • »All inclusive« © Julian Hetzel
  • »Häusliche Gewalt« © Nurith Wagner-Strauss
  • »The Situation Room« © Franz Reimer
  • »Memories of Borderline« © Schauspiel Dortmund / Cyberräuber
  • »Vanitas« © Therese Schuleit

Inbetween: »EURYDIKE« (inkl. Performative Ausstellung)

Schauspielfoyer

Theater zwischen Vorstellung und Ausstellung
Digitale 1:1-Performance von Evelyn Hriberšek

(english below)

Theater – das ist Bühne und Zuschauerraum. Die Vorstellung beginnt zu einer bestimmten Uhrzeit. Ein großes Publikum schaut wenigen Schauspieler_innen zu. Doch was wäre, wenn Sie selbst entscheiden könnten? Wann Sie eine Vorstellung betreten, wie lange

Sie bleiben, wie und was Sie in welcher Reihenfolge sehen – ähnlich wie in Ausstellungsräumen? Nicht erst seit der Digitalisierung entwickelt das Theater neue Methoden und Formate, die sich in-between, also zwischen den Disziplinen darstellende und bildende Kunst ansiedeln – oder beide miteinander verbinden: Performative Installationen, die von Zuschauer_innen individuell entdeckt werden können, Performances, bei denen das Publikum frei entscheidet, wann es kommt und wann es geht, oder Erlebnisse, in denen Besucher_innen individuelle Erfahrungen machen – sei es in digitalen Welten oder in Formaten, die auf eine_n Zuschauer_in zugeschnitten sind.

Kunst & Diskurs

Das dreitägige Festival Inbetween rückt diesen transdisziplinären Grenzbereich in den Mittelpunkt und lädt das Publikum dazu ein, neue Hybride zwischen darstellender und bildender Kunst, zwischen Vorstellung und Ausstellung kennenzulernen: Neue Formate lassen Sie ganztags Räume und Produktionen entdecken, die mit alternativen Raum- und Zeitmodellen experimentieren und die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum auflösen – und damit neue Ansätze im Kontext des Stadttheaters erforschen.

Begleitend dazu ist das Publikum eingeladen, die Entwicklungen mit den Künstler_innen und Expert_innen aus Kunst und Wissenschaft zu reflektieren, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und die Frage zu diskutieren: Wohin entwickelt sich das (Stadt-)Theater?

Im Programm zu sehen sind u. a.:

  • Jonathan Meese: Lolita (R)evolution (Rufschädigendst) – Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst!
  • Evelyn Hriberšek: Eurydike
  • Markus Öhrn: Häusliche Gewalt
  • Julian Hetzel: All Inclusive
  • Sebastian Blasius: Vanitas
  • Franz Reimer: The Situation Room
  • Wolf Gutjahr: Zeit-Fugen #2: Dortmund
  • Kay Voges/CyberRäuber: Memories of Borderline
  • Studierende der Kunstuniversität Graz: Respondenzen

Beim Diskursprogramm vertreten sind u. a.:

  • Prof. Dr. Dorothea von Hantelmann (Professor of Art and Society, Bard College Berlin)
  • Prof. Dr. Barbara Büscher (HmT Leipzig)
  • John McGrath (künstlerischer Leiter Manchester International Festival/THE FACTORY)
  • Kristof Blom (künstlerischer Leiter CAMPO, Gent)
  • Katleen van Langendonck (Dramaturgin Kaaitheater & Kuratorin Performatik-Festival Brüssel)
  • Dr. Jörn Schafaff (Kulturwissenschaftler und Kunsthistoriker, u.a. FU Berlin)
  • TB Nilsson/Julian Eicke
  • Britta Peters (Künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr)
  • Prof. Dr. Kai van Eikels (RUB Bochum)

Hinweis: Die meisten Produktionen sind auch für nicht deutschsprachige Besucher_innen geeignet. Das detaillierte Programm wird Ende Februar veröffentlicht. Der Vorverkauf beginnt mit dem regulären Vorverkauf des Monats April am 27. Februar 2020.


Theatre means stage and auditorium. The performance starts at a certain time. A big audience watches a few performers. But what if the audience was able to decide on its own? When to enter a performance, how long to stay, how and what to see in which order – like in exhibition spaces? Not just since digitalization theatre develops new methods and formats that are placed in-between the disciplines performance and visual arts – or connect both: performative installations that can be explored by the visitor individually, performances where the audience decides autonomously when to enter and to leave, or works, in which spectators can make individual experiences – be it in the digital world or in formats that are made for a single visitor.

Art & discourse

The three-day-festival Inbetween centers around the transdisciplinary border area and invites the audience to explore new hybrids between performance arts and visual arts, stage performance and exhibition: New formats will let you explore all day long spaces and productions that experiment with alternative spatial and time arrangements and suspend the borders between stage and auditorium – to investigate new approaches in the context of a public theatre.

Accompanying, the audience is invited to reflect and discuss the latest developments in table talks, keynotes, lectures and open discussions with the artists, curators and researchers: Where does the public theatre evolve to?

Part of the programme are a. o.:

  • Jonathan Meese: Lolita (R)evolution (Rufschädigendst) – Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst!
  • Evelyn Hriberšek: Eurydike
  • Markus Öhrn: Häusliche Gewalt (domestic abuse)
  • Julian Hetzel: All Inclusive
  • Sebastian Blasius: Vanitas
  • Franz Reimer: The Situation Room
  • Wolf Gutjahr: Zeit-Fugen #2: Dortmund
  • Kay Voges/CyberRäuber: Memories of Borderline
  • Students of Kunstuniversität Graz: Respondenzen

Part of the discourse programme are a. o.:

  • Prof. Dr. Dorothea von Hantelmann (Professor of Art and Society, Bard College Berlin)
  • Prof. Dr. Barbara Büscher (HmT Leipzig)
  • John McGrath (artistic director Manchester International Festival/THE FACTORY)
  • Kristof Blom (artistic director CAMPO, Gent)
  • Katleen van Langendonck (dramaturg Kaaitheater & curator Performatik-Festival Brüssel)
  • Dr. Jörn Schafaff (cultural scientist and art historian, a.o. FU Berlin)
  • TB Nilsson/Julian Eicke
  • Britta Peters (artistic director Urbane Künste Ruhr)
  • Prof. Dr. Kai van Eikels (RUB Bochum)

Please note: Most of the works will be suitable for non-German speakers. The detailed programme will be published by the end of february. The advance booking starts with the regular booking of april on 27th february 2020.

Gefördert in der Allgemeinen Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes.

Besetzung

  • »EURYDIKE«
  • »All inclusive«
  • »Häusliche Gewalt«
  • »The Situation Room«
  • »Memories of Borderline«
  • »Vanitas«
  • Kalender
  • Erinnerung
  • Weitersagen
  • Twitter
  • Facebook

03. April 2020

Beginn: 20:15 Uhr

Schauspielfoyer

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