Oliver Helf

Oliver Helf wurde 1975 in Kaiserslautern geboren. Er studierte zunächst Architektur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Freie Kunst am Oxfordshire College of Art & Design und wechselte dann an die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Studiengang Kostüm.

Während des Studiums arbeitete er u.a. mit Kaspar Glarner an der Staatsoper Hamburg und der Oper Frankfurt. 2005 stattete er die Uraufführung von Jörn Arneckes Oper Butterfly Blues an der Staatsoper Hamburg aus (Regie: Christoph von Bernuth). Oliver Helf war von 2005 bis 2008 als Bühnenbildassistent am Thalia Theater Hamburg engagiert. In dieser Zeit entstand u.a. das Bühnen- und Kostümbild für Dominik Günthers Inszenierung von Hikikomori von Holger Schober, die 2008 für den Faust-Preis nominiert war.

Seit 2008 arbeitete Oliver Helf als freier Bühnen- und Kostümbilder mit folgende Regisseuren: Hasko Weber, Stephan Kimmig, Frank Abt, Simone Blattner, Max Claessen und den Choreographen Johnny Lloyd, Antoine Effroy und Anne Rudelbach. Arbeiten aus der jüngsten Vergangenheit sind das Bühnenbild für Brechts Die Heilige Johanna der Schlachthöfe am Deutschen Theater Berlin in Zusammenarbeit mit Nicolas Stemann, die Ausstattung für Wajdi Mouawads Verbrennungen und La Fame am Nuovo Teatro Nuovo in Neapel (Regie: Agnese Cornelio), für Tolstois Anna Karenina am Münchner Volkstheater (Regie: Frank Abt) und für Die Abschaffung der Arten nach Dietmar Dath am Centraltheater Leipzig (Regie: Martin Laberenz) und zuletzt Stallerhof / 3D von Franz Xaver Kroetz am Staatsschauspiel Stuttgart (Regie: Stephan Kimmig).


Am Schauspiel Dortmund stattete Oliver Helf in der Spielzeit 2010/11 die Uraufführung von Visitor Q aus, die zum NRW-Theatertreffen eingeladen wurde (Regie: Martin Laberenz). Außerdem war er für die Ausstattung von Naked Lenz, ebenfalls in der Regie von Martin Laberenz, sowie Lessings Gespenster verantwortlich, eine Uraufführung von kainkollektiv. In der aktuellen Spielzeit entwirft er die Bühne und Kostüme für Die Nibelungen von Friedrich Hebbel (Regie: Martin Laberenz).



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