Julia Schubert

Schubert

Julia Schubert wurde 1982 in Leipzig geboren und wuchs in Dresden auf. Von 2003 bis 2007 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Beim Treffen der deutschen Schauspielschulen in München erhielt Julia Schubert 2006 den Solopreis.

Ihr erstes Engagement führte sie ans Grips Theater Berlin (2007-2009), im Anschluss war sie am Theater Magdeburg engagiert (2009-2012). Hier spielte sie u.a. in Claudia Bauers Inszenierung Don Quichotte, die Schauspielerin in Schnitzlers Reigen, bei Enrico Stolzenburg Lämmchen in Kleiner Mann, was nun?, die Judith in Sascha Hawemanns Inszenierung von Strindbergs Totentanz und die Sara in Miss Sara Sampson in der Regie von Kay Voges.

Von 2012/13 bis 2018 gehört sie fest zum Ensemble des Schauspiel Dortmund; hier debütierte sie in Wolfram Lotz’ preisgekröntem Stück Einige Nachrichten an das All (Regie: Kay Voges, Beste Inszenierung beim NRW-Theatertreffen 2013) und war in zahlreichen Rollen zu sehen: In der Regie von Kay Voges z.B. in Ibsens Peer Gynt und in Das Fest, in Claudia Bauers Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht und bei dem musikalischen Märchen-Massaker REPUBLIK DER WÖLFE. Außerdem war sie als Süße in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und als Jeanne in Wajdi Mouawads Verbrennungen (beide in der Regie von Liesbeth Coltof) zu sehen sowie in dem Doppelabend aus der Dramödie Autschland d’Amour /Der Revisor von Nikolai Gogol (Regie: Marcus Lobbes).

Ab 2014 spielte sie Agatha in MINORITY REPORT (Regie: Klaus Gehre), in Szenen einer Ehe (Regie: Claudia Bauer) und Häuptlingstochter Atala in der Punk-Operette Häuptling Abendwind (Regie: Andreas Beck).

Die Spielzeit 2015/16 eröffnete Julia Schubert als Co-Moderatorin Ulla sowie als Candy in Kay Voges' DIE SHOW. Sie war außerdem in Die Liebe in Zeiten der Glasfaser, Das Maschinengewehr Gottes und in Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) zu sehen. Des Weiteren stand sie u.a. als Karoline in Kasimir und Karoline (Regie: Gordon Kämmerer) und in hell | ein Augenblick auf der Bühne. 2016 feierte ihre erste eigene Regie-Arbeit Premiere: Heimliche Helden – Anatomie eines Großraumbüros

Im Spätherbst 2019 wird sie in ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges) auf die Bühne des Schauspiel Dortmund zurückkehren.

Außerdem ist Julia Schubert derzeit am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg in Stadt der Blinden und in Don't be evil an der Volksbühne Berlin zu sehen (beide Regie: Kay Voges). 


Foto: (c) Philip Lethen



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