Schauspiel: Förderung für „Inbetween“-Festival

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt Festival über „Theater zwischen Vorstellung und Ausstellung“

Dramaturg Dirk Baumann ist der künstlerische Leiter des „Inbetween“-Festivals // (c) Nadine Stenzel


Gute Nachrichten für die neue Spielzeit: Die Kulturstiftung des Bundes hat die Förderung des geplanten Festivals Inbetween – Theater zwischen Vorstellung und Ausstellung im Rahmen der Allgemeinen Projektförderung zugesagt. Für das Festival, das sich mit neuen Theaterformen zwischen Theater und bildender Kunst, Vorstellung und Ausstellung, beschäftigt, arbeitet das Schauspiel Dortmund auch mit dem Kunsthaus Graz und der Kunstuniversität Graz zusammen.

Das dreitägige Festival lädt das Publikum ein, neue und ungewöhnliche Theaterformate kennenzulernen: In vielen künstlerischen Arbeiten verflüssigen sich die Grenzen zwischen darstellender und bildender Kunst immer mehr, es entstehen Theater- und Kunstformate, die interdisziplinäre Ansätze verfolgen, neue partizipative oder immersive Besuchserlebnisse schaffen. Das Festival-Programm präsentiert eine Auswahl internationaler Arbeiten, die mit neuen Zeit- und Raummodellen experimentieren, die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum sprengen und alternative Formen der Zuschauereinbindung erproben. Für den Zeitraum des Festivals wird das Schauspiel Dortmund tagsüber für ein performatives Ausstellungsformat geöffnet sein, in dem die Zuschauer*innen frei entscheiden können, wann und wie lange sie diese betreten. Abends stehen Theatervorstellungen mit interdisziplinärem Ansatz auf dem Programm. Zu erleben gibt es u.a. eine Live-Art-Performance von Jonathan Meese, die Dauer-Performance Häusliche Gewalt des schwedischen bildenden Künstlers Markus Öhrn, die Mixed-Media-Installation Eurydike von Evelyn Hriberšek, die begehbare Installation The Situation Room von Franz Reimer und weitere.

Daneben ist das Publikum zum Dialog eingeladen: Vorträge, Lectures und offene Diskussions- und Gesprächsrunden ermöglichen es, mit Kunstschaffenden, Kuratoren und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen über Erfahrungen, methodische Ansätze und Perspektiven aus dem In- und Ausland. Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wird u.a. auch über die Frage diskutiert: Wohin entwickelt sich das Stadttheater?

Die künstlerische Leitung des Festivals liegt bei Dirk Baumann, beteiligte Künstler sind u.a. Inke Arns, Sebastian Blasius, Dorothea von Hantelmann, Julian Hetzel, Evelyn Hriberšek, Katleen van Langendonck, Markus Öhrn, Britta Peters und Franz Reimer.

Das Festival Inbetween findet vom 3.-5. April 2020 im Schauspiel Dortmund statt.


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